Hinter dem Ehemaligen Landgericht Kreuzberg erstreckt sich über etwa 100 Meter der denkmalgeschützte Garten. Das Geländeprofil steigt mittig zu einem leichten Hügel an - er ist vielleicht der "Kreuzberg" des Ortsnamens. Hier befand sich in früheren Zeiten zudem ein Friedhof.

Beim Erwerb des Ehemaligen Landgerichts war das Grundstück bestanden mit Obstbäumen, die u.a. eine Allee in den Garten hinein bildeten. Bei der Gestaltung half der Landschaftsarchitekt Roland Weber (1909 - 1997), der z.B. den gemauerten Sitzring im hinteren Bereich einfügte.

In den folgenden Jahrzehnten waren die Obstbäume nach und nach abgängig, heute stehen noch ein Apfelbaum und ein bereits überalterter Kirschbaum. Das Grundstück ist eingefasst von - meist sich selbst ausgesäten - Laubbäumen, Eiben und Haselnüssen. Um das Jahr 2000 liessen Maren Heyne und Friederich Werthmann eine Catalpa in den Sitzkreis pflanzen.

Bis Ende der 80er Jahre waren immer wieder wechselnde Skulpturen im Gelände aufgestellt, später rückten sie mehr an die Ränder - vor allem wegen der bequemeren Rasenpflege.

2013 wurde auf Antrag der Werthmanns der Garten unter Denkmalschutz gestellt - zusammen mit einigen Skulpturen als Skulpturengarten. Dazu gehören so wichtige Werke wie "Trigon Venlo" (1958), "Lopster" (1966), "Dividorizzonte" (1975), "Dyna-Conca I" (1975), "Steile Naht" (1975) und die vielteilige Arbeit "Steelhenge" (1977-79). Diese und andere Werke aus dem Besitz der Stiftung sollen künftig wieder in die Gestaltung des Gartens einbezogen sein.

Fotos:
- Luftbild aus dem Internet (2018)
- Obstbaumallee (1964)
- die "Steelhenge" am Sitzkreis (1979)
- die Catalpa und die Arbeit "Metabalos" (1975-2010)


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